Mitgliederversammlung des Fördervereins am 2. April.

Abschied von Palladio?

In seinem Vortrag anläßlich der diesjährigen Mitgliederversammlung im Musiksalon von Schloss Malberg setzte sich Dr. Richard Hüttel mit dieser für viele Schlossliebhaber provokanten Frage auseinander. Der Architekt von Schloss Malberg, der Venezianer Graf Matteo Alberti (1647-1735), war zu seiner Zeit ein bekannter europäischer Stararchitekt. Als Oberbaudirektor des Düsseldorfer Kurfürsten Jan Wellem hatte er Schloss Bensberg bei Köln geplant, eine Begegnung mit dem Kölner Weihbischof Johann Werner von Veyder war der Auslöser für den Bau des barocken Schlosses in Malberg. Aber wie eng baute Alberti tatsächlich in der Tradition seines berühmten Landsmannes Andrea Palladio, und war eine von Palladios  Villen tatsächlich Vorbild für den Bau von Schloss Malberg? Die Antwort und den vollen Text des Vortrags können Sie in der neuen Ausgabe des Malberger Schlossboten Heft 12 nachlesen.

Dr. Bernhard Gies, Vorsitzender des Fördervereins, berichtete im Anschluss über eine Mitgliederreise auf den Spuren eben jenes Renaissance-Architekten Andrea Palladio, die eine Gruppe von Fördervereinsmitgliedern im vergangenen Herbst ins Veneto führte.

Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, konnte der formelle Zeil der gut besuchten Mitgliederversammlung (Bericht des Vorsitzenden, Prüfung der Kasse, Entlastung des Vorstands, Haushalt etc.) zügig abgearbeitet werden. 

So blieb ausreichend Zeit, das neue Heft 12 des Malberger Schloßboten vorzustellen.

Anschließend bestand Gelegenheit zur Besichtigung einer Ausstellung von Schwarzweiß-Fotografien palladianischer Villen und zum Austausch der Mitglieder untereinander bei Eifler Kartoffelsalat mit Wurst.

Herzlichen Dank an Bürgermeister Josef Junk, der es sich nicht nehmen ließ, trotz vollem Terminkalender einen Sonntagvormittag auf Schloss Malberg dabei zu sein und an Herrn Welter vom Kyllburger Stiftsberg, der den super-leckeren Kartoffelsalat zum Selbstkostenpreis für uns gezaubert hat.